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Kinder begegnen Mathematik

Grossformatige Wimmelbilder als Ausgangspunkt mathematischen Tuns: Ein grossformatiges Bilderbuch bietet Kindern ab vier Jahren motivierende Situationen, um sich im Zählen, genau Beobachten und Vergleichen zu üben.

Das Bilderbuch: 2007, Bilderbuch A3, mit Bildern von Corinne  SchroffDas Bilderbuch: 2007, Bilderbuch A3, mit Bildern von Corinne SchroffDas Bilderbuch im A3-Format animiert Kinder auf spielerische Weise zu mathematischen Überlegungen und Fragestellungen. Das Bilderbuch richtet sich an Kinder ab vier Jahren und enthält zwölf grosse Bilder, die eine reiche Fülle von Anregungen für mathematische Fragestellungen und Überlegungen enthalten. Das Bilderbuch eignet sich für den Einsatz im gemeinsamen Unterricht, als Posten für Gruppenarbeiten wie auch für Phasen selbst gewählter Aktivitäten (Mathematik-Ecke).

Ebenfalls für diese Stufe ist kürzlich erschienen:

Mathematik bauen und begreifen mit DUPLO®
Die Spiel- und Lernkartei von Achim Arn unterstützt das mathematische Spielen und Lernen mit Kindern von vier bis acht Jahren. Sie kann als Ergänzung zu allen herkömmlichen Lehrmitteln eingesetzt werden. Das Material regt zur handelnden und entdeckenden Auseinandersetzung mit Mathematik an; es eröffnet vielfältige Möglichkeiten im Bereich der Individualisierung und des kooperativen Lernens. «Mathematik bauen und begreifen mit DUPLO®» kombiniert die von den Kindern geliebten Duplosteine mit herausfordernden Aufgabenstellungen.
2007, Kunststoffbox mit Begleitheft, 24 x 18 cm, 108 Karteikarten A5, inkl. Rondos, Messbänder, Würfel, Spielfiguren

Die Stufe mit den vielen Namen

Wenn Kindergarten und Unterstufe «fusionieren»

Von «4 bis 8» über Grund- oder Basisstufe bis Eingangsstufe reichen die Bezeichnungen, die für die geplante Verschmelzung von zwei Kindergartenjahren mit der 1. Klasse allein oder mit der 1. und 2. Klasse postuliert werden. Wichtiger als das babylonische Namensgewirr ist aber das pädagogische Konzept, das unter der Federführung der EDK Ost in allen Kantonen der deutschen Schweiz diskutiert und evaluiert wird. Nachstehend wird pragmatisch der noch wenig besetzte Begriff Eingangsstufe verwendet.

Im Rahmen des Grundstufenmodells des Kantons Zürich (Kindergarten plus 1. Schuljahr) wurde oben beschriebenes Bilderbuch (samt didaktischem Handbuch) «Kinder begegnen Mathematik » herausgegeben. Im Rahmen der Interkantonalen Lehrmittelzentrale ilz haben die Verlage Zürich, St. Gallen und schulverlag Bern nun aber eine Kooperation zur Herausgabe von Materialien für die kommende Eingangsstufe beschlossen. Gemeinsam erarbeiten sie zunächst einen didaktischen Grundlagenband, der Einblick gibt in die Realisierung der neuen Schulstufe. Die Integration zweier verschiedener Kulturen – die des Kindergartens und die der Unterstufe – in der zukünftigen Eingangsstufe stellt spezifische Herausforderungen, die zwar nicht alle neu sind, aber doch sehr akzentuiert auftreten (z. B. Arbeit in einem multiprofessionellen Team, lernstandsabhängige und -unabhängige Arbeit). Der Grundlagenband zeigt diese Akzentuierungen auf und gibt Einblick, welche Lösungen verschiedene Pilotschulen gefunden haben. Damit vermittelt er ein realistisches Bild der neuen Eingangsstufe, für Lehrpersonen wie für Studierende. Gleichzeitig bildet er die Grundlage für die neu zu schaffenden Lehrmittel.

In der Folge werden sich die drei Verlage bei der Entwicklung von Materialien für Mathematik, Sprache, Mensch und Umwelt, Gestalten, Musik und Bewegung absprechen und die Realisation arbeitsteilig vorantreiben. Sie haben dafür ein Konzept erarbeitet, das fachspezifische Lernsequenzen und fächerintegrierende oder -übergreifende Lernprojekte vorschlägt.

Viel, aber nicht alles wird von den ab 2009 zu erwartenden Weichenstellungen der Erziehungs- und Bildungsdirektionen abhängen. Doch eines dürfte bei allen noch vorhandenen Divergenzen unbestritten sein: In irgendeiner Form wird schulisches Lernen im Kindergarten ermöglicht werden und die grosse Heterogenität wird für die langsameren Kinder in den ersten zwei Schuljahren eine Art «schulische Kriechspur» erzwingen. Das Magazin «profiL» wird seine Leserinnen und Leser über die Vorhaben im Lehrmittelbereich regelmässig informieren.

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