Qualität durch systematisches Feedback
Nach «Lerncoaching im Unterricht» bietet die zweite Publikation in der Reihe «Impulse zur Schulentwicklung» Grundlagen und Werkzeuge zum systematischen Einholen von Feedbacks auf individueller und institutioneller Ebene.
Qualität durch systematisches Feedback: BeispielseiteIm Hinblick auf die Erhaltung der Gesundheit und Zufriedenheit im Beruf spielt eine reflexive Berufspraxis von Lehrpersonen und Schulteams eine wesentliche Rolle. Auch unter diesem Aspekt wird die systematische Selbstevaluation seit langer Zeit in vielen Schulen praktiziert und ausgewertet.
Dabei holen sich Lehrpersonen und die Einzelschule systematisch Feedback zu zentralen Qualitätsbereichen ein. Im Sinne eines 360°-Feedbacks sind Lernende, Eltern, abnehmende Schulen, Schulleitung und -aufsicht wichtige Quellen für Erkenntnisse über die Erreichung der durch die Schule selbst gesetzten Qualitätsziele. Ergänzt wird diese Sicht durch eine Begutachtung und Beurteilung der Selbstevaluation durch besonders ausgebildete Lehrpersonen aus anderen Schulen (Peers) mittels Peer-Review-Verfahren.
In der neuen Publikation fasst der Autor Peter Strahm seine langjährigen Erfahrungen als FQS-Projektleiter im Kanton Bern und als Experte für Peer-Reviews zusammen. Die Erfahrungen aus vielen Schulen und die dokumentierten Instrumente machen aus dem Buch ein wertvolles Werkbuch für alle, die sich individuell und als Schulgemeinschaft mit einem erprobten und wirksamen Qualitätssystem vertraut machen wollen.
Im ersten Teil wird der Aufbau eines systematischen Qualitätssystems in der Schule in sechs Schritten erläutert. Lehrpersonen, die durch systematisches Feedback ihre Berufspraxis weiterentwickeln wollen, finden im zweiten Teil zahlreiche Anregungen zu allen Arten von Feedback. Im dritten Teil wird das Peer-Review-Verfahren beschrieben und dokumentiert. Die integrierte CD enthält zu allen Teilen der Publikation Einblicke aus Schulen sowie Werkzeuge für die eigene Umsetzung eines systematischen Feeback-Prozesses.
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