Tiptopf: Das frische ABC des Kochens
Die gelungene Tiptopf-Überarbeitung hat ein erfreulich breites und positives Medienecho ausgelöst. Nachstehend ein paar Auszüge aus verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.
Pressereaktionen zum neuen Tiptopf
Wer kennt ihn nicht, den Tiptopf? Das legendäre Kochbuch hat viele Schülerinnen und Schüler in der Hauswirtschaft begleitet. Rund 1,7 Millionen Mal wurde es bisher verkauft. Nun ist der Tiptopf vom schulverlag in Bern überarbeitet worden. «Ein frischer Wind weht durchs Buch», sagt Mitautorin Ursula Affolter aus Boll. Mehr Bilder und Schritt-für-Schritt-Abbildungen entsprechen der heutigen Zeit und bieten den Schülerinnen und Schülern eine gute Hilfestellung. Auch die Rezeptgestaltung sieht anders aus. Die farbige Hinterlegung der Zutaten erleichtert, das Gelesene in die Handlung zu übertragen. Ein Drittel der Rezepte ist neu; es gibt mehr Gemüse- und Salat-Gerichte und Speisen aus fremdländischen Kulturen wie Thaisuppen und Fischcurry. Im Gegenzug wurden Kartoffelküchlein, Leberli und Mehlsuppe gestrichen. «Sie entsprechen nicht mehr dem Geschmack der Leute oder sind zu aufwändig.»
Fingerfood gefragt
Neu ist das Kapitel Drinks, Snacks, Lunches. Die Rezepte daraus eignen sich für Apéros und Partys. «Junge essen und kochen gerne vor allem Pasta und Desserts, es muss aber schnell gehen», so die Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Bern. Sie selber kocht sehr gerne: «Es ist meine Profession.» Sie war schon bei der Erarbeitung des ersten Tiptopfs dabei, zusammen mit vier weiteren Autorinnen, darunter auch Monika Jaun Urech aus Worb. Die beiden erhielten den Auftrag, das damalige Lehrmittel «Berner Kochbuch» zu überarbeiten. Entstanden ist der Tiptopf.
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