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Beiträge über Kaleidoskop

In die Haut der Anderen schlüpfen

Die meisten Lehrpersonen sind sich bewusst, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche lernen, sich in andere Menschen hinein zu versetzen. Im Schulalltag zeigt sich, wie entscheidend diese Fähigkeit ist und wie schwierig es wird, wenn sie nicht vorhanden ist. Die Schule kann und muss also ihren Beitrag leisten, damit junge Menschen häufig Gelegenheit haben, diese Schlüsselkompetenz zu erwerben. In der konkreten Umsetzung dieses Anliegens drängt sich eine Fächerverbindung Deutsch – NMM (M&U; Realien) auf.

Gemeinsam auf den Lernparcours

Kernstück der zahlreichen Möglichkeiten zu Partizipation und Selbstverantwortung im neu erschienenen Lehrmittel «Kaleidoskop» (Ich und die Gemeinschaft – Menschen einer Welt, ab 5. Schuljahr) ist der so genannte Lernparcours: Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrperson sind aufgefordert, gemeinsam zu entscheiden, in welcher Reihenfolge bzw. mit welchen Schwerpunkten die verschiedenen Inhalte angegangen werden. Die Schülerinnen und Schüler können den Lernweg also mitbestimmen und müssen ihn in der Folge auch mitverantworten. Die Lehrperson erhält somit einerseits Unterstützung bei der Semester- oder Jahresplanung und kann andererseits davon ausgehen, dass die gemeinsame Planung von der ganzen Klasse mitgetragen wird.

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Was denkst denn du?

Das Lehrmittel «Kaleidoskop» (Erscheinungstermin Ende Mai 2005) regt Schülerinnen und Schüler dazu an, sich auf eine gedankliche Entdeckungsreise zu den verschiedensten Fragen im Bereich des ethischen und sozialen Lernens zu machen und sich mit andern darüber auszutauschen. Dadurch wird scheinbar Alltägliches und Bekanntes reflektiert, und es findet eine bewusste Klärung eigener und fremder Werthaltungen statt. Das führt zu mehr Selbstsicherheit und zum nötigen Respekt andern gegenüber.

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Wenn Rechte miteinander streiten

Ethisches und soziales Lernen üben: Geht das überhaupt? Die Antwort ist ganz klar ja! Denn in diesem Bereich bedeutet Üben vor allem die Arbeit an Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bezug auf die Sozialkompetenz. Im ethisch-sozialen Lernen gibt es, wie in anderen Bereichen auch, so genannte Schlüsselqualifikationen. Eine davon ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, also die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel. Sie zu erwerben, erfordert viel Zeit und vor allem viele Übungsmöglichkeiten in verschiedensten Situationen. Das folgende Beispiel aus dem Kapitel «Kinder haben Rechte» («Kaleidoskop », ab 5. Schuljahr, schulverlag blmv 2005) zeigt eine von vielen Möglichkeiten auf, wie die Fähigkeit des Perspektivenwechsels geübt werden kann.

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Mit Wissen und Mut gegen die Angst

Nach dem Motto von Hartmut von Hentig: «Die Menschen stärken, die Sachen klären» bieten die Lehrmittel «Konfetti», «Kunterbunt» und «Kaleidoskop» eine Fülle von Materialien an, mit denen die Sozial- und Selbstkompetenz gefördert werden können.

Bei der Arbeit an diesen Kompetenzen spielt das Thema «Angst» eine grosse Rolle. Die Lehrmittel aus der Reihe «Ich und die Gemeinschaft» nehmen das Thema «Angst» immer wieder aus den unterschiedlichsten Perspektiven auf. Situationen aus dem gemeinsamen oder individuellen Leben dienen als Grundlage. Die Materialien leiten Schülerinnen und Schüler dazu an, ihre Ängste zu benennen, sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen und nach Möglichkeiten zum Umgang damit zu suchen.

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