Der «Werkweiser» – mittlerweile in drei Teilen erhältlich – erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit. Der zweite Teil wird nun um nützliche Zusatzmodule ergänzt.
Der «Werkweiser» – mittlerweile in drei Teilen erhältlich – erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit. Der zweite Teil wird nun um nützliche Zusatzmodule ergänzt.
Welche Sicherheiten und Freiheiten gibt es im aktuellen Werkunterricht auf der Unterstufe?
Wie selbst erfundene und selbst gestaltete Figuren die Sprachfähigkeit fördern, zeigt das Gestaltungsprojekt zu fantastischer Literatur von Bänz Huber an der Sekundarstufe in Gümligen.
Ein neuer KompetenzRaster als Hilfe für die Selbst- und Fremdeinschätzung von Leistungen im technischen und textilen Gestalten
Es ist für Schülerinnen und Schüler (und oft auch für Lehrpersonen) schwierig und ungewohnt, sich über ästhetische Qualitäten bei textilen Produkten zu äussern. Aussagen wie «Das ist doch Geschmacksache!», «Mir gefällt es so! – Weshalb? – Einfach, weil es schön ist!» machen uns Lehrpersonen Mühe, gestalterische Aspekte in Schülerarbeiten zu beurteilen (und dies auch zu begründen!). Wie können Schülerinnen und Schüler angeregt werden, mehr nachzudenken über die Frage, was denn eigentlich schön sei? Wie bringen wir sie dazu, höhere Ansprüche an die Gestaltung ihrer Produkte zu stellen und etwas hartnäckiger und selbstkritischer ihre Entwürfe zu entwickeln?
Üben nun auch noch im Werkunterricht? Ist das nötig? Ist das sinnvoll? Wenn wir uns mit der Herkunft des Begriffs Üben auseinander setzen, finden wir heraus, dass das althochdeutsche «uoben» Landbau treiben hiess. Im übertragenen Sinn kann «uoben» – üben – also auch bedeuten, etwas vorbereiten, damit nachher Neues entstehen kann. Das Kind eignet sich also durch bewusstes Üben Fähigkeiten und Fertigkeiten an, auf die es später bei anderen Werkarbeiten zurückgreifen kann. Im Werkweiser 1 (Kindergarten bis 2. Klasse) sind verschiedene Ateliers aufgeführt, die gerade diesen Begriff des vorbereitenden Übens sehr gut beschreiben.